Österreich bis Freitagabend: Regen zieht nach Südosten ab – am Freitag bleibt der Süden wechselhaft
Stand Donnerstag, 17. September 2026, 12:15 Uhr. Österreich steckt heute noch im Einfluss der jüngsten Störung. Die dichten Wolken und Niederschläge halten sich vor allem in der Landesmitte sowie im Süden und Südosten, während sich das Wetter im Westen und Norden bereits spürbar beruhigt.
Donnerstagnachmittag: Westen und Norden bekommen mehr Sonne
Von Vorarlberg über Tirol bis in Teile Oberösterreichs lockert die Bewölkung im Tagesverlauf häufiger auf. Besonders im Rheintal ist es vergleichsweise freundlich und trocken. Weiter östlich und südlich dauert es länger, bis die Niederschläge nachlassen.
Der Schwerpunkt von Regen und dichten Wolken liegt am Nachmittag zunehmend im Südosten. In Kärnten und der Steiermark bleibt es regional länger grau und nass. Die Höchstwerte erreichen meist 15 bis 22 Grad, mit den höheren Werten dort, wo sich die Sonne länger zeigt.
Donnerstagabend: Wetterberuhigung setzt sich fort
Am Abend trocknet es in immer mehr Regionen ab. In südöstlichen Landesteilen können sich Regen und tiefe Wolken noch länger halten. Der Wind spielt abseits exponierter Lagen meist keine grosse Rolle. In den Bergen bleibt die Sicht durch Restwolken zeitweise eingeschränkt.
Freitag: Zweiteilung zwischen trockeneren Niederungen und wechselhaftem Bergland
Der Freitag wird nicht überall gleich freundlich. Im Westen sowie im nördlichen und teilweise östlichen Flachland stehen die Chancen auf längere trockene und zeitweise sonnige Abschnitte gut. Im Süden und über dem Bergland halten sich dagegen mehr Wolken, und einzelne Regenschauer bleiben möglich.
Die Frühtemperaturen liegen meist zwischen 5 und 14 Grad. Am Nachmittag werden etwa 17 bis 23 Grad erwartet. In sonnigeren Regionen fühlt sich der Tag angenehm mild an; unter länger anhaltender Bewölkung bleibt es merklich kühler.
Alpen: lokal weiterhin unbeständig
Für Touren im Hochgebirge bleibt die lokale Entwicklung entscheidend. Wolken können an den Bergen hängen bleiben und die Sicht rasch verschlechtern. In den westlichen Alpenregionen sind längere trockene Fenster wahrscheinlicher als im Süden und in Teilen der Zentralalpen.
Bis Freitagabend: kein landesweiter Extremwettertrend
Bis Freitagabend zeichnet sich keine flächige Unwetterverschärfung ab. Vielmehr geht Österreich in eine Übergangsphase: Der Regen zieht sich aus vielen Gebieten zurück, doch im Süden und im Bergland bleibt die Atmosphäre noch nicht vollständig stabil.
Für den Alltag heisst das: Im Westen und Norden zunehmend brauchbares Wetter, im Süden weiterhin Schirm und aktuelle Regionalprognose einplanen.