Österreich vor dem Wettersturz: Erst noch mild, dann Regen, Wind und Schnee bis gegen 2000 Meter
Österreich erlebt heute einen ausgeprägten Wetterwechsel. Am frühen Morgen liegen die Werte in den Landeshauptstädten grob zwischen 8 und 16 Grad. Im Osten gibt es zunächst noch sonnige Fenster, während von Westen und Süden bereits dichtere Wolken und erste Schauer aufziehen.
Am Nachmittag breitet sich der Regen auf grosse Teile des Landes aus. Von Vorarlberg bis zum Salzkammergut und weiter bis Oberkärnten können die Niederschläge kräftig ausfallen, örtlich sind auch Gewitter möglich. An der Alpennordseite frischt West- bis Nordwestwind deutlich auf.
Grosse Temperaturspanne zwischen West und Ost
Die Höchstwerte erreichen meist 14 bis 22 Grad. Im Osten kann es mit Südwind vor Frontdurchgang noch einmal bis etwa 26 Grad geben. Danach gehen die Temperaturen rasch zurück. In 2000 Metern liegen die Werte am Vormittag noch zwischen etwa 6 Grad am Arlberg und 12 Grad im Osten.
Schneefallgrenze sinkt markant
In den Bergen setzt mit der Kaltfront die Abkühlung ein. Im Westen sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend gegen 2000 Meter. In der folgenden Nacht fällt sie weiter, doch bereits heute Nachmittag und Abend kann es in den Hochlagen weiss werden. In den Nordalpen und in den westlichen Gebirgsgruppen sind oberhalb von rund 2500 bis 2800 Metern mehrere Zentimeter Neuschnee möglich; auf exponierten Gipfeln erschweren Wind, Nebel und Schneefall zusätzlich die Bedingungen.
Heute wichtig
- Frühwerte in den Städten etwa 8 bis 16 °C.
- Höchstwerte meist 14 bis 22 °C, im Osten lokal bis 26 °C.
- Kräftiger Regen besonders von Vorarlberg bis Salzkammergut und Oberkärnten.
- Schneefallgrenze im Westen bis Abend gegen 2000 m sinkend.
- West- bis Nordwestwind an der Alpennordseite zunehmend böig.
Für Bergtouren ist der Donnerstag deutlich anspruchsvoller als die vergangenen Tage. Die Kombination aus fallender Temperatur, schlechter Sicht, starkem Wind und frischem Schnee macht vor allem höhere Routen ungemütlich und teilweise winterlich.