Österreich erlebt am Donnerstag, 10. September 2026, einen deutlich kühleren Tag. Im Westen und Norden lockern die Wolken im Tagesverlauf häufiger auf, während ein Mittelmeertief im Süden und Südosten weiterhin für dichte Wolken und Regen sorgt. Die Höchstwerte liegen nur noch zwischen 17 und 23 Grad.
Die Kaltfront ist durch – doch im Süden bleibt die Luft feucht
Der kräftige Wetterumschwung vom Mittwoch wirkt nach. Die Kaltfront hatte Regen, Gewitter und einen markanten Temperaturrückgang über Österreich gebracht. Am Donnerstag zieht die Front nach Südosten ab, gleichzeitig bildet sich über dem Mittelmeer ein Tief.
Dieses Tief hält vor allem im Süden und Südosten Österreichs feuchte Luft fest. Dadurch bleibt die Wetterlage regional zweigeteilt.
Westen und Norden mit ersten freundlicheren Phasen
Am Vormittag liegen vielerorts noch kompakte Wolken über dem Land. Zwischen Osttirol und dem Südburgenland fällt zunächst noch verbreitet etwas Regen. Im Westen und Norden lockert die Bewölkung im Tagesverlauf dagegen zunehmend auf, und dort wird Niederschlag seltener.
Der Wind weht meist schwach bis mässig aus West bis Nordwest. Nach den sehr warmen Tagen zu Wochenbeginn bleibt die Luft deutlich kühler: Die Frühtemperaturen liegen ungefähr zwischen 8 und 16 Grad, am Nachmittag werden 17 bis 23 Grad erreicht.
Im Süden und Südosten bleibt es länger trüb und regnerisch
Von Kärnten über die südliche Steiermark bis ins Südburgenland verdichten sich die Wolken im Einflussbereich des Mittelmeertiefs erneut. Hier kann es auch tagsüber über längere Zeit regnen. Die Niederschläge sind nicht überall gleich stark, der Wettercharakter bleibt aber deutlich grauer und feuchter als im Westen.
In den Alpen ist die Sicht in höheren Lagen teilweise durch Wolken und Nebel eingeschränkt. Die Luft ist auch dort markant kühler als zu Wochenbeginn. In rund 2000 Metern Höhe liegen die Temperaturen in Teilen der Nordalpen nur noch im niedrigen einstelligen Bereich.
Zum Wochenende wieder mehr Hochdruckeinfluss
Am Freitag wird der Tiefdruckeinfluss zunehmend von einer Nordwestströmung abgelöst. Danach soll der Hochdruckeinfluss wieder zunehmen. Damit steigen die Chancen auf trockenere Verhältnisse und im weiteren Verlauf auch wieder auf etwas höhere Temperaturen.
Für lokale Entwicklungen bietet die Wetterprognose von GeoSphere Austria die laufend aktualisierte offizielle Übersicht.
Stand: Donnerstag, 10. September 2026, 08:00 Uhr.
