Am Donnerstag, 24. September, ist das Wetter in Österreich noch nicht überall stabil. Im Westen wechseln Sonne und Wolken, im Bergland können sich am Nachmittag und Abend einzelne Schauer entwickeln. GeoSphere-Daten zeigen für Vorarlberg am Abend lokal eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von 35 bis 50 Prozent. In höheren Lagen sinkt die Schneefallgrenze zeitweise auf etwa 2400 bis 3000 Meter.
Heute Nachmittag und Abend
In den westlichen Tälern liegen die Höchstwerte meist bei 17 bis 20 Grad. In höher gelegenen Orten bleibt es deutlich kühler. Am Feuerkogel werden am Mittag rund 7 Grad am Berg und 14 Grad im Tal angegeben. Im Hochgebirge ist die Luft deutlich kälter: am Kaunertaler Gletscher werden tagsüber nur etwa 5 Grad erreicht, bis zum Abend sind dort auch Schneeschauer möglich.
Im Osten und Südosten ist es insgesamt milder, doch auch dort ziehen zeitweise Wolkenfelder durch. Der Wind bleibt in den meisten Tälern mässig, auf den Bergen deutlich lebhafter. Eine flächendeckende Unwetterlage besteht nicht; GeoSphere Austria zeigt für heute und morgen keine österreichweite Warnstufe.
Nacht auf Freitag
In der Nacht klingen Schauer ab und die Wolken lockern vielerorts auf. Die Tiefstwerte liegen je nach Region und Höhenlage meist zwischen 3 und 10 Grad, in hochgelegenen Alpentälern auch tiefer. In windgeschützten Tälern kann sich lokal Nebel bilden.
Freitag: Hochdruck setzt sich durch
Am Freitag wird es verbreitet sonnig. Für Brand im Brandnertal werden 6 bis 17 Grad erwartet, für Bludenz etwa 8 bis 20 Grad. Im Klostertal liegen die Höchstwerte um 18 bis 19 Grad. Die Schneefallgrenze steigt wieder auf ungefähr 3300 bis 3400 Meter. Auf dem Kaunertaler Gletscher ist ein sonniger Tag mit etwa -1 bis 7 Grad prognostiziert.
Für Bergtouren ist der Freitag klar der bessere Tag: gute Sicht, kaum Niederschlag und weniger Wind. In der Früh bleibt es aber frisch, und oberhalb von 2500 bis 3000 Metern können vom Donnerstag noch feuchte oder lokal angezuckerte Stellen vorhanden sein.
